Ein unglaublich großes und vielfältiges Land: China-Austausch 2025/26

Eine Reise voller neuer Eindrücke, Begegnungen und kultureller Erfahrungen erlebten wir beim diesjährigen Austausch des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums nach China. Gemeinsam mit 24 Schülerinnen und Schülern machten wir uns auf den Weg, um zunächst eine Woche an der Shanghai Jinshan High School zu verbringen. Frau Beising und Frau Maschner waren die organisierenden Lehrerinnen. Schon kurz nach unserer Ankunft wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich empfangen. Sie nahmen uns offen auf und ließen uns direkt an ihrem Alltag teilhaben. Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche und Unternehmungen gaben uns die Möglichkeit, das Leben in China aus nächster Nähe kennenzulernen.

Der Schulalltag unterschied sich deutlich von dem, was wir aus Deutschland gewohnt sind. Der Unterricht beginnt dort bereits früh am Morgen und endet häufig erst spät am Abend. Diese langen Tage verlangten viel Motivation. Neben den regulären Unterrichtsstunden konnten wir uns auch kreativ ausprobieren, etwa bei Kalligrafie, traditioneller Tuschemalerei oder beim Töpfern. Wir verbrachten auch Zeit in Shanghai. Dort hatten wir erstmal Zeit die „Innenstadt“ selbstständig zu erkunden. An einem Abend stand eine Bootfahrt an, bei der wir die beleuchtete Skyline der Stadt bewundern konnten. Außerdem besuchten wir einen traditionell Chinesischen Tempel.

Nach dem Abschied von unseren Austauschpartnern startete unsere Rundreise durch verschiedene Regionen des Landes. Als erstes standen Hangzhou und Suzhou auf unserem Programm. Dort beeindruckte uns vor allem das Panmen-Tor. Außerdem erhielten wir Einblicke in traditionelle Geschäfte bei dem Besuch einer Teeplantage und einer Seidenfabrik. In Xi’an sahen wir die weltberühmte Terrakotta-Armee und erkundeten die alte Stadtmauer mit dem Tandemfahrrad. Die weiten Entfernungen zwischen den Städten legten wir unter anderem mit dem Nachtzug zurück. Mehr als 1000 Kilometer pro Strecke machten uns bewusst, wie riesig China ist. In der Hauptstadt Beijing erwarteten uns zahlreiche geschichtlich geprägte Orte. Wir besichtigten die Verbotene Stadt, standen auf dem Platz des Himmlischen Friedens und unternahmen einen Ausflug zur Chinesischen Mauer. Auch waren wir auf einem „Fake- Market“ auf dem Kleidung, Technik und Souvenirs angeboten wurden.

Die Reise hat uns nicht nur viele Sehenswürdigkeiten gezeigt, sondern vor allem den kulturellen Austausch ermöglicht. Wir nehmen zahlreiche Erinnerungen, neue Freundschaften und ein tieferes Verständnis für ein anderes Land mit nach Hause.

Julia Hertweck 
Lennart Schürmann
Theodor von Rüden
Yara Bertram