Als wir zusammen mit unseren Klassenlehrern Frau Benz und Herrn Bulgrin gut gelaunt am CVJM- Jugend- und Freizeitheim Hüttle in Villingen-Schwenningen ankamen, wurden wir dort bereits von unseren Betreuern Greta und Fred erwartet. Anfangs gab es ein bisschen Aufregung, da die Zimmer der Mädchen deutlich größer waren als die der Jungs. Nach lustigen Kooperationsspielen und dem Mittagessen hatten wir zuerst eine sogenannte stille Pause, in der wir in unseren Zimmern bleiben mussten, um ein bisschen zur Ruhe zu kommen und im Anschluss eine normale Pause, in der wir Tischtennis, Volleyball, Fußball oder Ähnliches spielen konnten, bevor das Programm weiterging.
Am Dienstag Morgen wurden wir um 8 Uhr von unseren Lehrern geweckt. Einige SchülerInnen standen sogar freiwillig eine ganze Stunde früher auf und absolvierten mit Frau Benz ein Morning Workout. Es folgte die Morning Power im Freien mit Greta und Fred, bei der wir alle wach werden sollten, was an diesem Morgen irgendwie nicht ganz so gut klappte.
Danach frühstückten wir und die ersten Workshops wurden vorgestellt und auch gleich begonnen. Es gab drei Workshops: Im Koch-Workshop wurde das Mittagessen vorbereitet, im Kreativ-Workshop wurde getöpfert und im Wald-Workshop wurden Hütten und Fußpfade aus Stöcken, Blättern, Rinden, Moos etc. gebaut. Jeder durfte fast jeden Workshop belegen und so verbrachten wir unter anderem die nächsten Vor- und Nachmittage, mal ganz abgesehen von den Freizeitstunden, in denen wir bei dem schönen Wetter draußen oder drinnen Sport- und/oder Gesellschaftsspiele spielten oder witzige „Ich-will-Fleisch-Lieder“ mit Herrn Bulgrin komponieren und trällern durften.
Am vorletzten Abend stand ein besonderer Programmpunkt an: eine Nachwanderung durch den dunklen Wald. Leider war Theo an diesem Abend ein kleiner Pechvogel, da er über eine Wurzel stoplerte und nicht mehr weiterlaufen konnte. Am nächsten Tag musste er noch kurz ins Krankenhaus zum Durchchecken, aber zum Glück war nichts gebrochen und er konnte bis zum Ende bei uns bleiben.
Ein Highlight des Landschulheims, an das sich wahrscheinlich viele Kinder noch erinnern können, war die wohlverdiente Bratwurst während eines eher fleischarmen Landschulheims am letzten Abend. Die Vorfreude auf die lang ersehnte Bratwurst war beim Grillen am Feuer bei manchen kaum zu bremsen, sodass die ein oder andere Bratwurst vor lauter Schwung leider nicht im Mund, sondern auf dem Boden landete.
Das war ein tolles Landschulheim voller Abenteuer!
Julia Spinner und Lara Maier (7c)












